Dienstag, 23. Mai 2017

Michael Oehme: Studie zeigt, dass immer weniger Jugendliche Alkohol konsumieren

Michael Oehme weist auf eine aktuelle Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hin, laut der Jugendliche sich wesentlich weniger zu Alkoholexzesse hinreißen lassen, als früher. Demnach verzehrt durchschnittlich jeder zehnte Befragte zwischen 12 und 17 Jahren einmal in der Woche alkoholische Getränke. Im Jahr 2014 waren es mit 21,2 Prozent noch doppelt so viele. Für die Studie wurden landesweit circa 7000 Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 12 und 25 Jahren befragt. Den ersten Alkoholgenuss erlebt der durchschnittliche Jugendliche derzeit mit 15 Jahren.

Donnerstag, 18. Mai 2017

Michael Oehme: Brüssel verhängt eine 110 Millionen Euro Strafe gegen Facebook


Kommunikationsexperte Michael Oehme macht in dieser Woche darauf aufmerksam, dass die EU-Kommission in Brüssel dem sozialen Netzwerk Facebook eine Millionenstrafe anhängt. Grund dafür seien falsche Angaben über den Umgang mit Nutzerdaten bei der Übernahme von WhatsApp im Jahr 2014. Facebook hätte das Fusionskontrollverfahren verletzt. Die Höhe soll laut EU-Kommission eine abschreckende Wirkung für andere Unternehmen haben.

Dienstag, 16. Mai 2017

Michael Oehme: Grausame Feuerattacke gegen schlafenden Obdachlosen in Berlin - Prozessbeginn

Unter großem Medienandrang fand heute der Prozess gegen sieben Männer statt, die in der Weihnachtsnacht 2016 einen Obdachlosen angezündet haben sollen. Die Tat hatte deutschlandweit für Aufsehen gesorgt. Der Obdachlose überlebte nur durch Einschreiten von Augenzeugen im U-Bahnhof Schönleinstraße. Die Männer sind zwischen 16 und 21 Jahre alt. Sechs von ihnen wird versuchter Mord vorgeworfen, einem unterlassene Hilfeleistung. Die gesamte Tat war von Überwachungskameras im Bahnhof gefilmt worden.

Donnerstag, 11. Mai 2017

Michael Oehme: Schon wieder eine deutsche Journalistin in der Türkei verhaftet


Michael Oehme macht darauf aufmerksam, dass schon wieder eine deutsche Journalistin in der Türkei verhaftet wurde. So haben Spezialkräfte der türkischen Anti-Terror-Einheit die 33-Jährige Mesale Tolu in Istanbul verhaftet. Sie seien gewaltsam in die Istanbuler Wohnung eingedrungen. Die Begründung lautet, wie immer: Terrorvorwurf. Dabei hatte die im baden-württembergischen Ulm geborene Frau mit türkischen Wurzeln für einen linksorientierten Radiosender gearbeitet sowie für eine sozialistische Nachrichtenagentur, was wohl das eigentliche Problem sein dürfte.

Dienstag, 9. Mai 2017

Michael Oehme: Kündigung wegen Kinderlärm

Michael Oehme diskutiert den Fall, dass eine dreifache Mutter aus einer Wohnung in der 40.000-Einwohner-Stadt Weißenfels in Sachsen-Anhalt ausziehen musste, weil ihre Kinder zu viel Lärm machten. Senioren, die ebenfalls im Mehrfamilienhaus leben, hatten sich beim Vermieter beschwert – welcher die Frau zum Monatsende kündigte. Ob die Kündigung allerdings rechtens ist, bleibt fraglich: Laut Dietmar Wall vom Deutschen Mieterbund müssen Nachbarn „typischen Kinderlärm hinnehmen“. Seit 2011 gilt Kinderlärm sogar als Teil des Bundesimmissionsschutzgesetzes und ist ein "klares Signal für eine kinderfreundliche Gesellschaft".

Donnerstag, 4. Mai 2017

Kommunikationsexperte Michael Oehme: Wie Fake News der PR-Branche schaden


Oehme ist überzeugt: Das Phänomen Fake News wirkt sich rufschädigend auf PR und Kommunikation aus

Das Wort „Fake News“ gibt es sicherlich nicht erst seit es Donald Trump in den Mund nahm, sondern kursierte schon Jahre zuvor in vieler Munde. „Leider sind diese Falschnachrichten mittlerweile ein fester Bestandteil des Internets und insbesondere in den sozialen Netzwerken wie Facebook und Twitter stark verbreitet“, so Kommunikationsexperte Michael Oehme. „Dies hat schon oft dazu geführt, dass Fake News politische und auch andere Geschehnisse fälschlicherweise begleiten und im schlimmsten Fall auch beeinflussen“. Michael Oehme sieht daher auch Folgeschäden für die Glaubwürdigkeit etablierter Medien sowie für die PR- und Kommunikationsbranche im Allgemeinen. „Unternehmen müssen sich auf das Phänomen der Fake News einstellen und entsprechend reagieren. Es geht darum, Falschmeldungen strategisch klug richtig zu stellen. Dies erfordert Transparenz und kluge, vorausschauende Kommunikationsexperten“; so Oehme weiter. Es sei wichtig, das passende Krisenmanagement schon im Vorfeld vorzubereiten, bevor die Krise überhaupt erst eintrifft. „Beispielsweise weiß man ja vorher, wann die US-Wahlen oder das Referendum in der Türkei ansteht und wie diese ausgehen könnten. Dafür muss man verschiedene Kommunikationsstrategien präparieren“, rät Michael Oehme. Dazu gehört beispielsweise auch eine durchgehende Echtzeitanalyse aller relevanten Social-Media-Kanäle – diese lohnt sich laut Michael Oehme besonders: „Auf diese Art können Reaktionen, Haltung und Inhalt genau analysiert werden und man lernt für die Zukunft“. 

Für die strategische Planung rät Michael Oehme allen PR-Profis, sich intensiver mit der Frage auseinanderzusetzen, in wie weit die von ihnen genutzten Medien von ihrem Zielpublikum angenommen und akzeptiert werden. „Es muss sichergestellt werden, dass sämtliche Kanäle auch auf Vertrauen bei den Rezipienten stoßen“. Abschließend lässt sich also zusammenfassen: „Fake News sind nichts Neues – nur haben sich die Distributionskanäle und deren Geschwindigkeit und Reichweite enorm verändert“, so Kommunikationsnexperte Michael Oehme schließlich.

Dienstag, 2. Mai 2017

Michael Oehme: Bundeswehrsoldat festgenommen, der sich als Syrer ausgegeben hat

Derzeit steht ein Bundeswehrsoldat unter Terrorverdacht, der sich als Syrer ausgegeben und in ein Flüchtlingsheim eingeschleust haben soll. Das Bundeskriminalamt nahm ihn fest, da er wohl einen fremdenfeindlichen Anschlag geplant haben soll. Der Fall wird medial stark diskutiert. So soll der 28-jährige Soldat sogar einen Asylantrag gestellt haben. Zu Beginn des Jahres hatte er am Flughafen Wien-Schwechat eine scharfe Pistole in einem Putzschacht versteckt und in Österreich festgenommen. Nun arbeiten 90 Polizeibeamte des Bundeskriminalamtes, der hessischen und bayerischen Landespolizeibehörden sowie österreichische und französische Sicherheitsbehörden an dem Fall. Sie durchsuchten bereits 16 Wohnungen und Kasernen in Deutschland, Österreich und Frankreich.