Donnerstag, 22. Juni 2017

Michael Oehme: Warum Angela Merkel eigentlich nicht auf Altkanzler Kohls Trauerfeier sprechen sollte

Ginge es nach dem Willen von Maike Kohl-Richter, die Witwe des vergangene Woche verstorbenen Altkanzlers Helmut Kohl, sollte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) nicht bei der Trauerfeier sprechen. Demnach soll sie eher an den ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán gedacht haben, welcher bekanntlich zu den größten Gegnern von Merkels Flüchtlingspolitik gehört. Nun werden neben Merkel EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker sowie der ehemalige US-Präsident Bill Clinton sprechen.

Dienstag, 20. Juni 2017

Kommunikationsexperte Michael Oehme: EU-Gericht beschließt Verbot der Namensbezeichnung veganer Produkte

Rein pflanzliche Lebensmittel dürfen kein „Käse“, „Milch“ oder „Joghurt“ mehr im Produktnamen aufweisen – das EU-Gericht hat nun ein Verbot erteilt


In dieser Woche macht Kommunikationsexperte Michael Oehme auf einen aktuellen Beschluss des Europäischen Gerichtshof (EuGH) aufmerksam, laut dem vegane Produkte künftig nicht mehr unter Namen wie „Pflanzenkäse“ oder „Tofubutter“ verkauft werden dürfen. „Dies bedeutet, dass sämtliche pflanzliche Produkte dem Verbraucher nicht länger unterschwellig das Gefühl geben dürfen, etwas mit Milchprodukten gemeinsam zu haben. Der Verbraucherschutz hatte schon lange dafür plädiert“, weiß Kommunikationsberater Michael Oehme. Der EuGH begründete seine Entscheidung unterdessen damit, die ursprünglichen Bezeichnungen würden gegen das europäischen Recht verstoßen. Namensgebungen wie „Milch“, „Butter“, „Sahne“, „Käse“ und „Joghurt“ seien ausschließlich Produkten vorbehalten, die aus der "normalen Eutersekretion" von Tieren gewonnen oder weiterverarbeitet werden. Auslöser für eine entsprechende Klage war das Unternehmen Tofutown, die vegane und vegetarische Produkte unter Namen wie „Veggie-Cheese“ verkaufte. „Das haben sich die Wettbewerber nicht länger gefallen lassen und pochten auf die Bekämpfung unlauteren Wettbewerbs“, erklärt Kommunikationsexperte Michael Oehme weiter. Zu ihrer Verteidigung merkten die Tofutown-Anwälte an, dass sie in der Bezeichnung ihrer Produkte immer sorgfältig auf deren pflanzlichen Ursprung hingewiesen hatten. Ein weiteres Argument war, das Verbraucherverständnis für vegane und vegetarische Produkte hätte sich in den vergangenen Jahren massiv verändert. „Kein Ernährungstrend hat in den vergangenen Jahren so viel öffentliche Aufmerksamkeit auf sich gezogen, wie der Veganismus“, weiß Michael Oehme. Die Richter befanden die Argumentation für haltlos und betonten die Verwechslungsgefahr sowie die Intransparenz für den Verbraucher. In einem weiteren Verfahren soll nun geklärt werden, wie bei Fleisch- oder Fischerzeugnissen verfahren werden soll.

Donnerstag, 15. Juni 2017

Michael Oehme: Schießerei im Ruhrgebiet wirft Fragen auf

Bei einer gewaltsamen Auseinandersetzung und Schüssen im Ruhrgebiet wurden vier Personen verletzt. Die Polizei fahndet nach den Beteiligten und warnt davor, dass die Gesuchten noch bewaffnet sein könnten. Der Streit entfachte wohl zwischen zwei befeindeten Gruppen. Insgesamt sollen 20 Personen involviert sein.

Dienstag, 13. Juni 2017

Michael Oehme: Entschädigung für Flüchtlinge auf australischen Inseln


Michael Oehme macht diese Woche auf den derzeitigen Rechtsstreit in Australien aufmerksam. In den vergangenen Wochen gab es immer wieder heftige Kritik am Umgang Australiens mit Bootsflüchtlingen. Die ankommenden Menschen wurden unter schlechten Bedingungen auf den abgelegenen Pazifikinseln festgehalten. Nun erklärte sich die Regierung zu einer Entschädigungszahlung von umgerechnet 47 Millionen Euro bereit. Anklagepunkt seitens der Flüchtlinge waren physische und psychische Gewalt in Arbeitslagern auf den Inseln.

Donnerstag, 8. Juni 2017

Michael Oehme: Frisiert Donald Trump sein Vermögen?

Präsident Donald Trump macht beinahe täglich Schlagzeilen. Er sagt von sich selbst, rund zehn Milliarden Dollar schwer zu sein. Vor allem durch Immobilien soll er zu viel Geld gekommen sein. Doch laut einem Bericht des Forbes Magazins zufolge soll Trumps Vermögen weitaus weniger umfassen – und vor allem allmählich schrumpfen. So schreibt Forbes, sein Vermögen sei innerhalb eines Jahres um 800 Millionen Dollar geschrumpft.  Ein Grund für diese Entwicklung dürften die fallenden New Yorker Immobilienpreise sein.

Dienstag, 6. Juni 2017

Michael Oehme: US-Immobilien und Ölpreise - worin besteht die Einflussnahme?

Der sinkende Ölpreis und die befürchtete US-Immobilien-Blase haben mehr gemeinsam, als man zunächst vermutet: Denn parallel zum Ölpreisverfall werden in den USA Immobilienkredite in Höhe von rund einer Billion Dollar fällig. Vor allem Regionen wie Texas, Knotenpunkte des Energiesektors, trifft das hart – die Bonität der gesamten Öl-Branche wird runtergerissen. Der seit Sommer vergangenen Jahres um rund 50 Prozent gefalle Ölpreis lässt bereits jetzt auch die Immobilienpreise in Texas fallen. Die Immobilien-Investoren passen mittlerweile ihr Risikomanagement den gegeben Bedingungen an und verlangen höher Rendite für ihre Investitionen – eine Vorsichtsmaßnahme, die einen Teufelskreis für die US-Immobilienbranche verursachen könnte.

Donnerstag, 1. Juni 2017

Kommunikationsberater Michael Oehme: Trump bekräftigt Kritik an Deutschland

Die Kritik an Deutschlands Handels- und Verteidigungspolitik seitens US-Präsident Donald Trump ist kein neues Phänomen. Bereits im Wahlkampf beschwerte sich Trump, dass Deutschland zu wenig für die Nato zahle und ein "massives Handelsdefizit“ bestehe. Diese Kritik wiederholte er beim jüngsten Nato-Gipfel.  Bundeskanzlerin Angela Merkel wies die Kritik als "nicht sachgerecht" zurück. Es sei nichts Neues, dass man mehr in die USA verkaufe, als man von ihnen nach Deutschland importiere. Man solle aber auch die Direktinvestitionen betrachten, die Deutschland in Amerika tätige.